Japan-Tournee: in Zahlen

Das Abenteuer DSO Japan-Tournee 2011 ist vorbei. Eine Hälfte der Leute ist schon via Frankfurt in Berlin angekommen, die anderen sind noch irgendwo zwischen München und Berlin unterwegs. Ein Abenteuer war es durchaus auch in Bezug auf die Dimensionen des Projektes. Ein paar Zahlen:

  • Wir waren mit insgesamt 122 Personen auf der Tour.
  • 72 Frachtkisten mit Instrumenten und weiterem Equipment und einem Gesamtgewicht von rund sechseinhalb Tonnen sind ebenfalls kreuz und quer durch Japan gereist.
  • Bei 18 Hotelübernachtungen (und einer im Flugzeug während der Anreise) hat das Orchester 12 Konzerte mit dem gesamten Orchester sowie das zusätzliche Solidaritätskonzert mit dem Streicherensemble in Natori gegeben.
  • Alle Häuser waren ausverkauft, das DSO hat für insgesamt 25.306 Zuhörerinnen und Zuhörer musiziert.
  • Das Orchester hat dabei knapp über 30 Stunden Musik gespielt.
  • Unterwegs hat das Orchester insgesamt 9:15 Stunden bei gemeinsamen Proben verbracht. Dabei nicht mitgezählt sind natürlich die zahllosen Stunden, die die Orchestermitglieder allein für sich geübt haben.
  • Wir haben insgesamt 26:30 Stunden auf Busfahrten verbracht.
  • Mit Zugfahren waren wir 15 Stunden lang beschäftigt.
  • Auf den sechs Flügen (Berlin-Frankfurt, Frankfurt-Nagoya, Kansai-Chitose, Chitose-Haneda, Narita-Frankfurt/München, Frankfurt/München-Berlin) sind wir insgesamt 27 Stunden lang gereist.
  • Wir haben in acht verschiedenen Hotels gewohnt, am längsten im Grand Prince Shin-Takanawa in Tokio (dort zuerst sechs Nächte am Stück und dann nach Abstechern nach Niigata und Nagaoka nochmal drei weitere).
  • Die drei Orchesterwarte vom DSO und der Stage Manager der japanischen Agentur wurden an den Konzertorten beim Aufbau jeweils von lokalen Stage Crews aus 6-10 Leuten unterstützt.

Nicht messen oder zählen lassen sich die Warmherzigkeit, der Enthusiasmus und der Respekt, mit dem die Japaner das Orchester willkommen geheißen und jeden Abend wirklich gefeiert haben. Das war ganz einfach großartig. Und ebensowenig lässt sich in Zahlen ausdrücken, was wir alle an Eindrücken und Gedanken von dieser Reise mit zurück bringen. Es war ein unvergessliches Erlebnis. (Es wird voraussichtlich noch einen weiteren Eintrag zur Tournee hier auf dem Blog geben.)

Martin Oetting