Ein junger Japaner stand im Mai 1967 am Pult des DSO, das damals noch Radio-Symphonie-Orchester Berlin (RSO) hieß. Nach seinem Studium in Tokio hatte Seiji Ozawa mehrere Dirgierwettbewerbe gewonnen und seine Ausbildung als Schüler Herbert von Karajans in Berlin und dann als Assistent Leonard Bernsteins in New York fortgesetzt. 1967 war er Chefdirigent des Ravinia Festivals des Chicago Symphony Orchestra, bald darauf wurde er als Musikdirektor des Boston Symphony Orchestra zum Star. Bei seinem einzigen DSO-Gastspiel dirigierte Ozawa die Dritte Symphonie des Amerikaners William Schuman und Modest Mussorgskys ›Bilder einer Ausstellung‹ – und verewigte sich in den Autogrammbüchern des Orchesters (siehe Bild). Im Zentrum seines Programms stand das Cellokonzert von Robert Schumann, vor allem aber dessen Solistin: Die Jahrhundertcellistin Jacqueline du Pré, die vier Jahre zuvor bei einem legendären Konzert der Reihe ›RIAS stellt vor‹ mit gerade einmal 18 Jahren für Furore gesorgt hatte.
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Günter Wand
Der erste Ehrendirigent
Mit fast zwanzig umjubelten Programmen stand Günter Wand seit 1983 am Pult des DSO. Das Orchester ernannte ihn 1996 zu seinem ersten Ehrendirigenten.
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Friedrich Cerha ist tot
Wegbereiter der Neuen Musik
Friedrich Cerha gehörte zu den bedeutendsten österreichischen Komponisten der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts und stand zweimal auch am Pult des DSO. Am 14. Februar ist er im Alter von fast 97 Jahren gestorben.
Veröffentlicht am 16.2.2023
Der erste Chefdirigent
Die Legende Ferenc Fricsay
Ferenc Fricsay war, von 1948 bis 1961, der erste Chefdirigent des DSO. Ohne ihn wäre es nicht das Orchester, das es heute ist.
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Hanne Eckrodt
Die Förderin
Hanne Eckrodt ist seit 2014 Vorsitzende des DSO-Förderkreises. In diesem Beitrag erzählt sie, warum sie sich für das Orchester engagiert.
Veröffentlicht am 3.5.2022
